Die Ursachen der Fibromyalgie werden als bislang unbekannt bezeichnet.

Somatische Veränderungen finden sich nicht (bis auf in neueren Forschungen beobachtete Muskelnervenfasernveränderungen). Man „vermutet“ eine gestörte Schmerzverarbeitung. Sekundäre Fibromyalgien werden oft nach Virusinfektionen beobachtet. Andererseits sind psychosomatische Zusammenhänge mit Stress und schwierigen Lebenssituationen augenfällig.

Die konventionelle Therapie ist rein symptomatisch. Obwohl keine depressiven Symptome vorliegen, lindern erstaunlicherweise Antidepressiva die Schmerzen. Sollte da doch ein Zusammenhang sein im Sinne einer komplett somatisierten larvierten Depression? Oder resultieren die psychischen Alterationen plausibler Weise aus der chronischen Schmerzbelastung? Andererseits legt der Zusammenhang mit Virusinfektionen eine mögliche virusbedingte, funktionelle Schädigung der Dendriten nahe, auch wenn dies somatisch (noch) nicht nachweisbar ist.

Es könnte sich auch bei der primären Fibromyalgie um den Folgezustand unerkannter, nicht komplett ausgeheilter viraler oder bakterieller Infektionen handelt. Die Therapieerfolge mit Ascorbin (6-8 g) und Traubenkernextrakt (500 mg), die antibakterielle und antivirale Wirkungen haben, legen diese Annahme nahe.

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