Aluminium, Cadmium, Blei und Quecksilber hemmen die normale Aktivität von Enzymen und Proteinen, weil sie Schwefel-Wasserstoff-Gruppen blockieren. Dadurch können z. B. von Selen abhängige Stoffwechselvorgänge nicht mehr korrekt ablaufen.

Aluminium wird vorwiegend in Knochen und ZNS, Blei in Knochen, Cadmium in Nieren und Leber, Quecksilber in Nieren und ZNS und Arsen in der Leber abgelagert.

Therapie:

  • Ascorbin fördert die Schwermetallkomplexbildung (6 g, eventuell auch intravenös 15 g 2x/Wochefür einige Wochen).
  • Alpha-Liponsäure (Chelat-Bildner) 50 - 600 mg.
  • Glutathion (verhindert Schwermetall-Oxidation) 100 – 300 mg (oder 600 mg i.v. 2x/Woche für 6 Wochen.
  • N-Acetylcystein (Chelatbildner, Glutathionvorläufer, Schwermetall-Oxidanzien-Schutz) 500 mg.
  • Vitamin E 200 IE, Vitamin B12 500µg, Selen 200 µg (die ersten 4 Wochen 400 µg), Taurin 500 mg, Zink 15 mg (die ersten 4 Wochen 30 mg).
  • Klinoptilolith-Zeolith (250 -1500 mg) und Montmorillonit-Bentonit (250 -1500 mg) wirken als Ionenaustauscher (Flowers JL,Lonky SA, Deitsch EJ: Clinical evidence supporting the use of an activated clinoptilolite suspension as an agent to increase urinary excretion of toxic heavy metals. DOI: http://dx.doi.org/10.2147/NDS.S8043).
  • SAM 200 mg i.v. 2x/Woche für 4 Wochen

Unser Ziel ist es, das Wissen über die Orthomolekularmedizin zu verbreiten, die Forschung zu fördern und eine wesentliche Verbesserung der gesundheitlichen Situation in der Bundesrepublik zu erreichen.

Kontakt
  • Deutsche Gesellschaft für Orthomolekular-Medizin e. V.
  • Königstr. 29
  • 53115 Bonn
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