Alopezie ist eine verstärkte Androgenwirkung an den Haarwurzelzellen.

Die Ursache einer Alopezie, sei es durch eine Hyperandrogenämie oder durch einen niedrigen SHBG-Spiegel (Sexualhormon bindendes Globulin), lassen sich über einen Behandlungszeitraum von mehreren Monaten mit bioidentischem Progesteron und ggf. zusätzlich Estriol in individueller Dosierung teils geringfügige, teils deutliche Verbesserungen erzielen.

Häufiger sind niedrige Speichereisenspiegel (Ferritin < 40 ng/ml) für den Haarausfall verantwortlich. Mit einer Eisensubstitution (50 mg/d) über einige Monate wird die Alopezie erfolgreich therapiert.

Ascorbin verbessert die Eisenresorption. Auch sind Zink (15-30 mg) und Biotin (200 µg) sinnvoll.

Eine genetisch bedingte Alopezie kann orthomolekular nicht beseitigt werden. Seltene Ursachen (Vitamin A-Hypervitaminose, Schwermetalle) werden entsprechend behandelt.

Laboruntersuchungen: Ferritin, kl. Blutbild, freies Testosteron, 17-ß-Estradiol, SHBG.

Unser Ziel ist es, das Wissen über die Orthomolekularmedizin zu verbreiten, die Forschung zu fördern und eine wesentliche Verbesserung der gesundheitlichen Situation in der Bundesrepublik zu erreichen.

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