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Kohlenhydrate dienen zur Energiezufuhr.

Die zu große und zudem steigende Zahl von Diabetikern macht ein Fragezeichen hinter der Empfehlung, fünfmal täglich glukosehaltiges Obst zu essen. Unter Schwangeren fanden sich bis zu 19 % mit Prädiabetes oder Gestationsdiabetes. In den letzten Jahren scheint dies erfreulicherweise wieder abzunehmen.

Kohlenhydrate


Die erschreckend zunehmende Zahl adipöser Kinder und Jugendlicher, die mit 15 Jahren in einem einstelligen Prozentbereich bereits Arteriosklerose und „Alterszucker“ haben und sich vorwiegend von Softdrinks (laut Ernährungsbericht 2008 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung die Hauptressource für Vitamin C in diesem Alter), Milchprodukten, Backwaren und Obst ernähren, signalisiert die Gefährlichkeit der Entwicklung.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) räumt mittlerweile ein, dass im stationär geriatrischen Bereich bei einer Kalorienaufnahme von unter 1500 kcal/Tag „eine bedarfsdeckende Aufnahme essentieller Nährstoffe mit herkömmlichen Lebensmitteln fast nicht möglich“ ist (DGE, Ernährungsbericht 2008, S. 202, ISBN 978-3-88749-214-4). Im Einzelnen fand sich eine zu geringe Aufnahme an Ballaststoffen, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin C, Folsäure, Calcium und Magnesium (dito, S. 200).

Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Grundumsatz, also das, was wir bei ganztägiger Bettruhe an Kalorien benötigen, im Laufe des Lebens deutlich abnimmt (Wissenschaftliche Tabellen Geigy, Teilband Körperflüssigkeiten, Basel, 1977). Der Grundumsatz eines/einer Siebzigjährigen liegt 10 % bis 30 % niedriger als der Grundumsatz eines/einer Zwanzigjährigen. Zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr sinkt der Grundumsatz bei Jungen um 16 % und bei Mädchen um 21 %. Das heißt, wenn wir so weiter essen, wie wir es von Kindheit an gewohnt sind, nehmen wir zwangsläufig zu. Beachtet werden muss bei der täglichen Gesamtaufnahme an Kalorien auch der Brennwert von Alkohol, der mit 7,1 kcal pro Gramm (g) zu Buche schlägt.

Im Energiemix, also im Anteil an der Gesamtkalorienaufnahme, sollen die Kohlenhydrate über 50 % betragen, lägen tatsächlich jedoch bei 45 % (DGE), trotz der allgemeinen Tendenz zu Übergewicht, das demnach auf einer zu hohen Fettaufnahme oder auf einem zu hohen Prozentsatz an Zucker beruht (Zucker = Haushaltszucker = Rohrzucker = Rübenzucker = Saccharose, ein aus je einem Molekül Glukose und Fruktose bestehendes Disaccharid).

Die Gewinnung von raffiniertem Zucker aus Rüben wurde 1747 entdeckt. Seither schadet er uns, und zwar durch das Glukosemolekül. Auf dessen massive Zufuhr kann sich die Evolution der Biochemie unseres Körpers in so kurzer Zeit nicht einstellen.

Übrigens wird Vitamin C relativ einfach aus Glukose hergestellt. Die Moleküle sind sich sehr ähnlich und es bestehen Wechselwirkungen. Beispielsweise wird die Aufnahme von Vitamin C in weiße Blutkörperchen durch Glukose gehemmt (Washko P, Levine M: Inhibition of Ascorbic Acid Transport in Human Neutrophils by Glucose. J. Biol. Chem. 267 (33) 1992, 23568-74).

Saccharose bzw. Glukose sollten nur mit äußerster Zurückhaltung verzehrt werden, am besten nur in Form von Obst, als Torte nur zu besonderen Anlässen und als Speiseeis nur im Sommer und nicht täglich. Im Alltag sind stärkehaltige Lebensmittel mit langkettigen Polysacchariden zu bevorzugen.

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